Warum mmhhmm | GeschmackSachen Magazin?

Weil uns und Ihnen etwas fehlt. Ein Magazin, das uns da abholt, wo wir sind: in einer lästig komplexen Welt. Irgendwo zwischen gutem Leben und schlechtem Gewissen. Zwischen Ismirdochegalwillichhaben und globaler Verantwortung. 

Klar, eigentlich war das mit den frischen Erdbeeren als Nachtisch gut gemeint – im Februar. Trotzdem hat Ihnen Ihr biologisch-bewusster Besuch einen leicht missfälligen Blick über den Tisch zugeworfen. 

Müssen Sie sich jetzt schämen? Wissen wir auch nicht. Dieses Urteil überlassen wir höheren Gerichtsbarkeiten. Stattdessen bleiben wir lieber auf der Erde. Aber nicht in irgendwelchen landlustigen, ökotraurigen oder sportlich-dynamisch-nachhaltigen Schubladen. Denn in Schubladen herrscht gewöhnlich tiefste Dunkelheit. Und wir wollen sie sehen, die menschlichen Unzulänglichkeiten, die Widersprüche und all das Schöne davor und dahinter. Kurz: die Welt, wie sie ist. Und nicht, wie sie sein soll.

Dabei halten wir rein gar nichts von den immergleichen Themen in immergleichen Rubriken. Stattdessen begleitet Sie unser Magazin durch alle Uhr- und Tageszeiten: morgens kurze Kaffee-Sätze, mittags meistens Langeweile, abends auch mal anspruchsvoll.


Aktuelle Sachen mit Geschmack

Axel Prahl und seine Zeit im Bau

Axel Prahl und seine Zeit im Bau

von Kathrin Kaufmann, 28.01.2015

Ein Schauspieler auf Abwegen: Axel Prahl über seine Leidenschaften, berufliche Alternativen und Fliesenmärkte.

Wir haben Axel Prahl gebeten, mal eine Seite von sich preiszugeben, die das Publikum noch nicht kennt. Lifestyle und Genuss, abseits der in Interviews beliebten Themen Meer, Norddeutschland und Nikotin. Womit haben wir gerechnet? Mit Ausführungen über gutes Essen, Wein vielleicht, den Prahl dem Bier vorzieht? Oder eben doch die fast schon notorischen Zigaretten? Was auch immer es war – wir wurden überrascht. Denn ein Talent und eine Leidenschaft verbarg Axel Prahl bisher völlig: Architektur und Innenausbau.

Axel Prahl empfängt uns in einem roten Backsteingebäude auf einer Insel, die nur über eine schmale Autobrücke zu erreichen ist – mitten in Berlin Spandau.

Thomas Mann: Tristan – oder das  ewige Leid mit den Klötherjahns

Thomas Mann: Tristan – oder das ewige Leid mit den Klötherjahns

von Christian Götz, 09.01.2015

Er dümpelt bereits zwischen Glücksratgeber und „Die Milchmörderin aus Smörrebröd“ vor sich hin. Der „Schinken“. Hygienisch einwandfrei, weil nie benutzt. Zu schwer, zu sperrig, zu monumental, diese Goethes, Hebbels, Stifters und Co. Wirklich? Wir haben sie trotzdem aus dem Regal gezogen, fanden Bekanntes, Unbekanntes, Wahnsinniges – kurz: erstaunlich gute alte Seiten. Aber lesen Sie selbst.